Friday, March 23. 2012
Montag 09.08.2010 21:43 Uhr MESZ, 22:43 Uhr OESZ
Heute war Sibiu dran. Nach der Pizza gings die Stadt anschauen. Wirklich toll war die Pizza nicht. Auch Andreas meint sie war das letzte mal, vor 3 Jahren, besser. Die Stadt ist sehr nett anzuschauen und eine Touristenhochburg. Das sieht man auch an den Preisen in den Cafés.
Wir bestiegen den Glockenturm der örtlichen Kirche und hatten dann einen tollen Rundumblick. Als Abschluss fuhren wir dann noch in ein Einkaufszentrum am Stadtrand. Das sah aus wie aus Deutschland gewöhnt. Sehr neu, modern und westlich. Dort kaufte ich mir dann eine Mammut-Hose für 200 statt 300 Lei. Das sind rund 50€, nicht wirklich billig aber die Hose passt gut und gefällt mir. Auch eine CD mit Rumänischer Rockmusik habe ich gekauft, für 15 Lei. Probehören war aber nicht drin. Überraschung, Überraschung!
Nachtrag: Es ist keine Rockmusik sondern Elektronische Musik. Gefällt mir aber sehr gut. Suie Paparude - A fost odata
Thursday, March 22. 2012
Montag 09.08.2010 10:30 Uhr MESZ, 11:30 Uhr OESZ
Wir sitzen in Sibiu und haben in Andreas Pizzeria eine Pizza bestellt. Allerdings dauert es ca. 40 Minuten, da wohl alles geliefert wird...
Das Wetter ist nicht so toll, bewölkt und nicht wirklich warm. In der Nacht regnete es wieder.
Ich war ein bisschen verdutzt als ich heute meinen Tacho wiederfand, in der Waschtasche.
Oh, die Pizza ist da.
Wednesday, March 21. 2012
Sonntag 08.08.2010 22:00 Uhr MESZ, 23:00 Uhr OESZ
Heute sind wir in die Nähe von Sibiu gefahren, Campingplatz Ananas. Auf dem Weg dahin kamen wir an einem Volksfest vorbei. Dort konnten wir uns dann Rumänischen Volkstanz ansehen und auch einen Maiskolben essen. Anschließend hat uns der Regen auf dem Weg zum Campingplatz und beim Zeltaufbau erwischt. Anscheinend wird das Wetter nicht mehr besser.
Trotz flacher Landschaft konnte Magda heute nur sehr langsam fahren. Aber wir haben hier ja jetzt erstmal ein bis zwei Tage Pause. Mal sehen was dann der Regen macht und ob dann Magdas Beine nicht mehr brennen. Andreas schmerzt der Arsch, weil er keine Radhose an hatte, hatte ich auch nicht. Außer meinem Rücken tut mir aber nicht weiter weh. Der aber permanent. Jedenfalls benötigte Andreas auf jeder Bank sein Sitzkissen. Weichei! 
Sunday, March 18. 2012
Samstag 07.08.2010 21:15 Uhr MESZ, 22:15 Uhr OESZ
Geschafft, der Transfagarasan ist bezwungen. Es waren sehr viele, viel zu schnelle Autos unterwegs. Am Wegesrand campten die Rumänen und grillten fröhlich. Oben an der Spitze waren Himmel und Menschen unterwegs. Wir tranken einen Kaffee, aßen Mici und einen Maiskolben.
Dann, als es immer heftiger an zu regnen fing, fuhren wir hinunter. Das ging recht schnell und ich hatte trotz vieler Wolken einen schönen Ausblick.
Gerade sitzen wir satt und zufrieden auf dem Campingplatz "de olde Willige" und schreiben Postkarten. Die haben wir glücklicherweise oben kaufen können, das ist in Rumänien nicht selbstverständlich. Achja, der Regen von oben hat uns auch gerade eingeholt. Hoffentlich ist er morgen vorbei.
Saturday, March 17. 2012
Samstag 07.08.2010 11:24 Uhr MESZ, 12:24 Uhr OESZ
Heute Nacht donnerte und regnete es heftig. Ich konnte die halbe Nacht nicht schlafen, da ich angst hatte nass zu werden. Mein Zelt stand wieder unter Wasser. Dieses mal hielt sich aber das Getropfe in Grenzen. Es regnete aber doch so stark, das such aus dem Kondesnwassertropfen am Zelthimmel ein feiner Sprühnebel im Zelt bildete. Es war mit Abstand das heftigste Gewitter bei dem ich je im Zelt saß.
Magda ist heute tatsächlich viel früher gestartet. Sie will nicht als letzte auf dem Berg ankommen. Mir ist es egal wer erster oder zweiter auf dem Berg ist.
Andreas und ich ließen uns Zeit mit dem Zeltabbau. Der ganze Zeltboden stand eh im Wasser und Schlamm. Die Footprints haben wir im See vom Schlamm befreit. Dieser hatte im der Nacht sichtbar zugenommen. Und es ist kein kleiner Stausee.
Wieviel Kraft im Unwetter dann tatsächlich gesteckt hatte sahen wir auf der Hauptstraße. (Der Campingplatz lag die sieben Kilometer neben der Hauptstraße.) Dort war an einigen Stellen wohl schon schweres Gerät zum Einsatz gekommen. Es gab großflächige Überspülungen mit Wasser, Schlamm, Steinen und Holz. Beeindruckend zu sehen wieviel Kraft Wasser hat.
Wir haben kurz an einem Hotel pause gemacht um einen Kaffee zu trinken und ein Eis zu essen. Es ist dann aber doch ein Omlette mit Pommes und einer Brause geworden.
Magda baut derweil ihren Vorsprung aus.
Friday, March 16. 2012
Freitag 06.08.2010 21:17 Uhr MESZ, 22:17 Uhr OESZ
Heute haben wir endlich den Transfagarasan angefangen zu befahren. Wir sind einseitig um den Stausee herumgefahren und haben usn dann einen Campingplatz gesucht. Der ist leider auch wieder nicht so toll. Bisher wollte aber auch niemand Geld sehen. Magda ist sauer, dass wir die sieben Kilometer zum Campingplatz gefahren sind, da sie die Strecke morgen wieder zurückfahren muss. Dabei wollte sie morgen schon extra früh starten um nicht als Letzte auf den Berg zu kommen.
Heute haben wir auch unsere Kasse getrennt, jedenfalls für Süßigkeiten und Bier. Meiner Meinung nach kauft Andreas zuviel Süßkram wenn wir einkaufen sind. Klar geben die Energie aber brauche ja auch keine fünf (5!) Tüten Gummibären den Berg hoch. Er meint übrigens ich trinke zu viel Bier....^^
Aktuell zieht, wie sollte es auch anders sein ein Gewitter heran. Na dann, gute Nacht! (Noapte buna)
Das Wetterleuchten ist sehr beeindruckend, Magda sieht sowas sogar zum ersten mal.
Monday, September 5. 2011
Freitag 06.08.2010 07:41 Uhr MESZ, 08:41 Uhr OESZ
Gesten war ein guter Gammeltag: lesen, essen, Kaffee und Bier trinken, erzählen, ausruhen. Super! Unsere Wäsche konnten wir in einer Waschmaschine vom Campingplatz waschen. Sie war gerade wieder trocken als es wiedereinmal anfing zu regnen. In der Bar des Platzes konnten wir Billard spielen und etwas essen bis der Regen fertig war.
Dann besuchten wir mit Tom und Ramona einen alten (91 Jahre) Rumänen und ließen uns erklären wie man ?uic? herstellt.
Aus 40 Tonnen Pflaumen stellt die Familie 8000 Liter Schnaps her, für den Eigenverbrauch. Auch das restliche Leben des Mannes und seines Hofes, gabe einen interessanten Einblick.
Natürlich mussten wir zur Begrüßung ordentlich ?uic? trinken. Fünf Kleine für die Männer, 3 Kleine für die Frauen. War lecker. Auch danach ging der Abend noch etwas weiter.
Sunday, September 4. 2011
Donnerstag 05.08.2010 07:17 Uhr MESZ, 08:17 Uhr OESZ
Es hat gestern gegen Mittag tatsächlich aufgehört zu regnen. Wir waren dann erstmal einkaufen und haben eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen. Dann haben wir es noch in die Post geschafft und Briefmarken gekauft. Ich konnte meine ersten fünf Postkarten versenden.
Dann ging es los Richtung Curtea de Arge?. Die ersten Kilometer waren stark befahren, dann wurde es besser. Leider kam ein Hügel nach dem Nächsten und ich spürte meine Beine sehr deutlich. Wie eine Schnecke kroch ich die Berge hinauf. Dabei wurde ich fast von einem entgegenkommenden Dacia erfasst, welcher einen LKW überholte. Ich wich auf den Straßenrand aus.
In einer kurzen Pause hielt ein A6 mit belgischen Kennzeichen vor mir. Heraus sprang ein Mann mit Glatze und bot mir an unsere Räder zu einem Campingplatz zurückzufahren, denn in Curtea de Arge? gibt es keinen Campingplatz (unsere eigentliches Ziel) mehr. Er hatte Magda sich am Berg einen abstrampeln gesehen (er sagte "dying" im Englischen) und Mitleid bekommen. Spontan hat er dann beschlossen uns seine Hilfe anzubieten. Ich schickte ihn erstmal vor zu Andreas. Wir nahmen sein Angebot an und fuhren zurück zum Campingplatz (an dem wir an diesen Tag schon mal vorbeigekommen waren).
Der Campingplatz ist zwar auf keiner Campingkarte verzeichnet, liegt in der Nähe von Tigreni, aber echt eine Empfehlung wert. Saubere funktionierende Duschen und Toiletten sind etwas herrliches.
Später am Abend zeigte uns der Belgier Tom und seine rumänische Frau Ramona noch Fotos von seinem ganz persönlichen Hilfprojekt. In der Nähe (in Tigreni) gibt es ein Heim für behinderte Kinder welches er mit Sachspenden unterstützt. Er kaufte Betten und Schuhe für die Kinder und engagierte sich sehr für sie. Wir unterhielten uns noch bis spät in die Nacht mit ihnen.
Achja, ich habe meinen Tacho verbummelt. Trotz intensiver Suche ist er bisher nicht aufgetaucht. Na wenigstens ist heute ein Pausentag.
Saturday, September 3. 2011
Mittwoch 04.08.2010 10:28 Uhr MESZ, 11:28 Uhr OESZ
Es regnet immer noch. Habe mittlerweile mein zweites Omelett und einen Kakao bestellt. Das Stella Artois Bier schmeckt gut, ist aber auch schon leer.
Es ist so dunkel draußen, dass wir Mühe haben draußen die Räder zu sehen.
Friday, September 2. 2011
Mittwoch 04.08.2010 08:46 Uhr MESZ, 09:46 Uhr OESZ Tageskilometer: 4,45
Es regnet wieder. Wir haben den Campingplatz Richtung Stadt verlassen, nicht ohne das ich nochmal die abartige Toilette benutzen musste. Gut, dass man stehen konnte, es schnell ging und es dunkel (Lampe kaputt) war. :ekel:
Duschen ging gestern auch nicht wirklich, der Lappen musste wieder her herhalten. Eine gute Investition! Es gab eine Dusche für die Männer und wohl eine für die Frauen. Die bei den Männer tröpfelte nur so vor sich hin. Und wenn dann noch jemand parallel einen Wasserhahn öffnete (Frau oder Mann), kam gar kein Wasser mehr.
Sitzen jetzt mal wieder im "Caffe" und warten den Regen ab.
Saturday, August 27. 2011
Dienstag 03.08.2010 21:42 MESZ 22:42 OESZ Tageskilometer: 86,35
Heute Vormittag waren wir in einer Tropfsteinhöhle (beim Baia de Fier), die nichts für Leute mit Rückenleiden ist. Man konnte einmal 640m durch den Berg gehen. Sie war mit Führung und wir wurden regelrecht hindurch gescheucht. Danach gabs erst mal Frühstück: Spiegelei und Pommes.
Dann weiter auf der Hauptstraße (Nebenstraße hatte uns zu viele starke Steigungen) bis Hoerzu. Dort hielt ich an, da ich Andreas nicht getroffen hatte und Magda weit hinter mir war. Als ich gerade dabei war eine SMS an die beiden zu senden, kamen Sie die Straße entlang gefahren. Puh! schweißabwisch Ich hatte Andreas offensichtlich übersehen als er am Straßenrand wartete. Nach einem Mittagessen aus dem Supermarkt (Kirscheis, Brot & Erdnussbutter+Tomate und Fanta >> genau in der Reihenfolge) ging es dann weiter bis Râmnicu Vâlcea (RV).
Unterwegs, Andreas fuhr vor, wartete ich auf Magda und traf auf "Singurt". Da er nur Rumänisch und ich keins konnte, reichte es nur zum Austausch des Namens.
In RV fragte Magda dann eine Passantin nach dem Weg zum Campingplatz. Diese, des Englischen nicht mächtig, ging in die Pizzeria um die Ecke und holte uns einen sehr hilfsbereiten Rumänen heraus. Da er fürchtete, dass wir den Weg nicht finden, fuhr er im Auto mit mir zum Campingplatz und zeigte mir so den Weg. Wirklich sehr hilfsbereit.
Der Platz ist sehr groß aber die Duschen/Toiletten eine Katastrophe unter aller Sau. Morgen gehts ja weiter!
[Nachtrag 2.Sept.2011]
Magda hat Salat zum Abendbrot zubereitet und meine schmerzenden Schulterblätter einer Druckpunktbehandlung unterzogen. Die Wunde am Bein beginnt langsam besser auszusehen.
Friday, August 26. 2011
Dienstag 03.08.2010 07:10 MESZ 08:10 OESZ
Gesten fuhren wir insgesamt 54 Kilometer. Davon rund 20 den Berg hoch, 20 den Berg runter und dann noch die Suche nach dem Schlafplatz.
Eine Pension für 10€/Nacht war Magda zu teuer. Ich fand einen geeigneten Platz an einem kleine Bach. Rund 200 Meter schoben wir die Räder den Fluß hinauf und konnten dann gut campen.
Heute morgen stellte sich heraus, dass der Platz ideal war. Durch eine leichte Brise bildete sich kein Kondenswasser im Zelt. Schon nach 54 Minuten konnten wir losfahren.
Thursday, August 25. 2011
Montag 02.08.2010 16:21 MESZ 17:21 OESZ Tageskilometer: 54,06
Wir haben endlich im Skidorf hinter dem Berg ein Restaurant gefunden in dem wir was zu essen bekommen. Im Ersten wurden wir nach der Bierbestellung nicht mehr bedient, das Zweite hatte zu bzw. nur für den Besitzer geöffnet und im Dritten sprach man endlich auch englisch und bediente uns.
Die Höchstgeschwindigkeit Berg runter mit dem Rad betrug: 66 km/h
Wednesday, August 24. 2011
Montag 02.08.2010 13:16 MESZ 14:16 OESZ Tageskilometer: 19,2
Geschafft! Ich stehe nach anstrengenden 2 Stunden und 15 MinutenFahrzeit auf 2200 Metern und genieße die Aussicht. Doch die war hart erkämpft. Wer von uns hätte gedacht, dass der Berg bzw. die Straße zwischendurch nochmal um 180 Höhenmeter hinunter geht?
Na auch das letzte Stück ist geschafft. Jetzt freue ich mich auf etwas warmes zu essen. Berghoch gabs nur Kekse und Gummitiere.
Tuesday, August 23. 2011
Montag 02.08.2010 08:45 MESZ 09:45 OESZ Tageskilometer: 43,08 (gestern)
Der Pass mit 1575 Metern ist geschafft. Unten war er wie ein Spaßbad. Überall platscherte Wasser über die Straße, links ein Fluß, von den überhängenden Felsen tropfte es. Die Füße waren ständig nass. Weiter oben wurde es dann trockener. Zum Glück denn es wurde kalt und ich wechselte die Sandalen gegen Schuhe.
Kurz nach dem Mittagessen trafen wir noch einen jungen spanischen Wanderer, den ich zwei meiner Kartenkopien schenkte, da er keine Karte vor Ort bekommen hatte. Am Berg traf ich noch ein paar Polen auch auf Rumänientour mit dem Rad.
Unseren Campingplatz fanden wir dann am Lagerplatz einiger Straßenbauarbeiter. Dort halten wir mit ein festgefahrenes Auto aus seiner misslichen Lage zu schieben. Der Fahrer telefonierte dabei permanent und schien uns überhaupt nicht wahrzunehmen. Dank gabs jedenfalls nicht von ihm sondern von seinem Kollegen der auch geschoben hatte.
Heute gehts dann auf den Pass mit ca. 2200 Metern. Auf gehts!
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