Feb 19
Endlich habe ich es geschafft die letzte drei Jahre Fotos zu sortieren, durchzusehen und auszuwählen welche von ihnen zum Druck auf die Reise gehen. Insgesamt 522 Stück sind es geworden die ich heute Nacht gegen 3 Uhr bestellt habe. Natürlich hat die c't passenderweise einen Test diverser Belichtungsdienste in einen der letzte Hefte gehabt. Dabei ging hervor das Lidl und Aldi zur zeit die günstigsten Angebote und wer hätte das gedacht auch die beste Qualität haben. Lidel etwas mehr als Aldi, daher habe ich dann auch bei Lidl bestellt. Da der erweiterte Javauploader der Webseite ein paar Probleme mit den über 500 Bildern hatte (unter Linux ebenso wie unter Windows) nutze ich die Bestellsoftware (die über 80MB im Download groß ist, Picasa für Windows ist grad mal 10 MB groß und bietet ähnliche Funktionen) für Windows. Die funktionierte dann auch ohne große Probleme und ich konnte alle meine Bilder absenden. 9 Cent kosten die 10er Aufnahmen (10x15 gibs ja bei den digitalen wegen des 4x3 Verhältnisses nicht) und 8 Cent die 9er Abzüge und es kommen noch 1,99 Euro Porto hinzu. Meine Bestellung blieb so unter 50€ und ich kann mich evtl. schon nächsten Dienstag über neue Fotos freuen. Die ersetzen dann die alten Fotos aus dem Jahre 2007 und davor. Ich hab drei große Fotovorhänge mit insgesamt ca. 150 Bildern im Zimmer zu hängen. Die müssen ja irgendwie gefüllt werden. Ich finde es wichtig auch von Digitalfotos Abzüge zu bestellen, immerhin sind das ja Erinnerungen des eigenen Lebens. Wie oft habe ich schon gehört das die Festplatte gecrasht ist und alle Fotos der letzten 5 Jahre verloren gingen. Das dann auch noch von den ersten Lebensjahren der Kinder. Das ist dann schon bitterböse und daher bemühe ich mich immer ein paar Ausgewählte ausdrucken zu lassen. Mal ganz ehrlich, für etwas über 500 Bilder unter 50 € mit Versand zu zahlen ist wirklich verdammt günstig. Als man noch analog Fotografierte und entwickeln ließ hat man für 30 Abzüge 13 Euro bezahlt. Und man konnte nicht vorher schauen ob das Fotos gelungen ist oder nicht. Da hat man es doch heute sehr viel einfacher. Einziger Nachteil man muss sich durch eine Flut von Bildern kämpfen, die Besten auswählen und sehr viel Zeit aufwenden diese dann auch noch zu bearbeiten. Drei Tage hat mich diese Unterfanggen diesmal gekostet, gut das gerade Semesterferien sind.

Posted by Martin

Aug 20
Morgens um Sechs fuhren wir von Jablunkov erst einmal Richtung Grenze. Da wir Hunger hatten kehrten wir beim ersten Bäcker ein, leider hatten wir keine Kronen und so machte der Laden keine Geschäfte mit uns. Nun gut es waren nur ein paar Kilometer und ein kleiner Berg bis zur slowakischen Grenze. Dort deckten sich Andreas und Magda mit Straßenkarten ein. Andreas wollte ja Kopien mitnehmen, hatte sie aber vergessen zu kopieren. An der nächsten Tankstelle bekamen wir dann auch endlich was zu essen. Ein fertiges, angepacktes Baguette das, wenn man das pappige Brot ignoriert, gar nicht mal schlecht schmeckte. Dazu gabs Kaffee aus dem Automaten. Nächster Punkt der Reise war dann Zilina. Dort besichtigten wir kurz die Innenstadt mit dem Rad und kauften Proviant ein. Zilina hat eine hübsche Innenstadt und ne schöne weiße Kirche. Alles sieht relativ neu aus. Den ersten Campingplatz steuerten wir in der nähe von Varin an. Das ist ein sehr idyllisch gelegener Campingplatz mit sehr neuen, sauberen und gepflegten Duschen inkl. Küche mit Gaskochplatten. Da nutzen wir natürlich aus und kochten Kaffee, Tee und Nudeln. Später schauten wir dann noch in der Kneipe des Platzes vorbei wo Andreas mir unbedingt einen Palatschinken zeigen musste. Sehr süß diese Abart des heimischen Eierkuchen. Es wurde ein lustiger erster Abend in der Slowakei. Am nächsten Tag ging es erstmal eine weile auf der Hauptstraße weiter. Viele LKWs, Autos und wenig Platz für Fahrräder. Teilweise fuhren wir im Straßengraben (der meist nur eine Rinne aus Steinplatten ist). Trotzdem wurden wir ein Verkehrshindernis. Wir waren echt früh in Martin anzukommen. Ein obligatorischer Stopp am Ortsschild der Stadt und ein Fotoshooting mit mir war Pflicht. Ich bin mal gespannt auf die Bilder von Magda und Andreas. In Martin hatten wir dann die erste größere Pause im Tesco und in der Innenstadt. Sehr schöner kleiner Ort. Die Tesco Supermärkte sind übrigens stets für eine Rast gut. Saubere Toiletten, Klimaanlage und ein riesiges, umfassendes Warenangebot sind dabei die wichtigsten Punkte. Die Reise führte uns dann bis Necpaly wo es nach dem Dorf einen Berg gibt an dessen Straße ein 12% Schild steht. Dieser Berg hatte es in sich. Die Slowaken scheinen Anstiege und Gefälle erst ab 12% mit einem Schild zu versehen. Jedenfalls entdecke ich die ganze Reise über keins mit 9 oder 10%. Die 12% bei diesem Berg bedeuteten wahrscheinlich auch 12% und mehr möglich. Jedenfalls war der Berg die erste knackige Herausforderung. Nach wenigen Metern den Berg hoch fing ich schwer an zu atmen. Ich habs aber nach oben geschafft (schieben wäre noch schwieriger gewesen) und wurde mit einer schönen Aussicht belohnt.  Nach einer dringend notwendigen Erholungspause ging es dann weiter und auch im rasendem Tempo wieder den Berg runter. Alle folgenden Berge hatte ihren schrecken verloren. Ich kann mich dafür zwar noch immer nicht so zu begeistern wie der Andreas aber über blöde Berge meckern werde ich jetzt auch nicht mehr. Sie gehören einfach zur Tour dazu. In Blatnica kehrten wir in den örtlichen Potraviny ein und füllten unsere Vorräte an Wasser und Gummitieren wieder auf. Potravini nennt man die kleinen Lebensmittelläden in den Dörfern und Städten. Leute aus der DDR werden das ganze besser unter den Namen Konsum kennen. Das auffüllen war wichtig, da Andreas uns noch einen schönen langen und hohen Berg versprach. Der kann dann auch. Es dauert eine kleine Ewigkeit bis wir oben waren. Es war auch anstrengend aber kein Vergleich mit dem kleinen 12%er früher am Tag. Nach einer kleinen Verschnaufpause auf dem Parkplatz in der Nähe der Bergkuppe ging es dann sehr schnell Berg runter. Bei diesem Aufstieg begann Magdas Knie zu schmerzen und es sollte nicht an diesem Tag nicht mehr besser werden. Bis nach Banská Bystrica brauchen wir kaum noch in die Pedale zu treten. Wir besuchten den örtlichen Lidl und versorgten uns mit unserem Abendessen (Nudeln mit Pesto). Da wir für den Aufstieg relativ lange brauchten und viele Kilometer am Tag gefahren sind war es bereits sehr spät. Den Lidl haben wir Punkt 20 Uhr verlassen. Es wurde langsam etwas kalt. Eigentlich brauchten wir nun nur noch den Campingplatz finden. Doch der lang etwas weiter außerhalb als gedacht und Magdas Knie behinderte das zügige fahren. Kurz bevor es Dunkel würde erreichen wir den Platz, konnten Zelte aufbauen, kalt duschen(brrr) und im Dunkeln noch was essen. Wir waren alle sehr müde und ausgebrannt. Das Essen wurde hinein geschlungen und nichts wie ab ins Bett. Hoffentlich würde es morgen besser werden.

Posted by Martin

Aug 17
Mein erster mehrwöchiger (zwei) Radurlaub ging vom 25.07.2009 bis zum 08.08.2009. Die Planung der Strecke, der Tickets usw. lief schon Monate vorher an. Auch das besorgen/kaufen der passenden Ausrüstung wie Frontroller und Frontgepäckträger für mein Rad. Irgendwann war es dann soweit und ich fuhr mit dem beladenen Rad früh morgens am 25.07.2009 zum Frankfurter Hauptbahnhof. Dort traf ich dann Magda und Andreas und wir kauften das "Schönes-Wochenende-Ticket" und die "Fahrrad-Tageskarte" für drei Räder. Es zahlt sich übrigens aus früh am Bahnhof zu sein wenn man mit dem Rad unterwegs ist. Dann stellt man sein Rad einfach in den Zug und überlässt das Drängen und Fluchen über zu wenig Platz den nachfolgenden Radlern. Manchmal ist das Radabteil so überfüllt, dass einige Leute mit Rädern nicht mehr mitfahren können. Wir fanden Platz für die Räder und auch einen Sitzplatz. Die erste Strecke fuhren wir dann von Frankfurt nach Würzburg. Dort hatten wir einen kurzen Aufenthalt, den wir für eine kleine Stadtrunde bis zur Mainbrücke nutzten. Ich konnte beim Optiker noch ein Brillenband kaufen um meine Brille nicht bei den ganzen auf mich zukommenden Anstrengungen vom Kopf zu verlieren. Außerdem trägt sich dann meine Sonnenbrille angenehmer. Weiter ging es dann nach dem Ausflug von Würzburg nach Nürnberg. Dort schlug dann die Stunde von Magda und Andreas weil sie sich hier auf den Treppen des Bahnhofs kennen gelernt hatten. Da war natürlich posen für ein paar Fotos angesagt. Von Nürnberg ging es dann mit einem Zug nach Marktredwitz. Das ist knapp vor der Tschechischen Grenze. Mit der Vogtlandbahn ging es dann vier Stationen weiter nach Chep in Tschechien. Dort hatten wir ein paar Stunden Aufenthalt bis es um 18 Uhr mit dem Zug quer durch durch Tschechien ans andere Ende nach Jablunkov ging. Ich kann hier nur empfehlen 1. Klasse Sitze oder 2. Klasse Schlafwagen zu buchen. In der 2. Klasse die ganze Nacht zu sitzen und versuchen zu schlafen ist die blanke Quälerei. Dabei ging es so gut los. Von Cheb bis spät in die Nacht saßen wir allein im Abteil. Also nichts wie ausgestreckt auf den Sitzen und Magda mit der Isomatte auf dem Boden. Mitten in der Nacht, wir standen wohl in Prag, zog dann eine streng drein blickende Frau die Abteiltür auf und blarrte uns auf tschechisch an und zog die Tür wieder zu. Niemand verstand etwas aber es war ja offensichtlich, das wir die Sitze nicht mit liegen blockieren sollten. Also packten wir völlig schlaftrunken zusammen und setzen uns hin. Fünf Minuten später spazierte die Frau dann in das Abteil und setze sich ans Fenster. Ich staunte nicht schlecht, hatte ich sie doch für eine Schaffnerin gehalten. Ihr Sohn folge kurz danach. Da in dem Abteil acht Sitzplätze waren, kam auch noch ein Mann zu uns. Vorbei war es mit dem gemütlichen Schlafen, die Leute machten zwar keinen Krach aber hinlegen oder eine bequeme Sitzposition einzunehmen konnte ich auch nicht mehr. Das lag aber hauptsächlich an den Sitzen. Sobald man sich hingesetzte hatte, senkte sich das Sitzpolster an der Vorderseite. So saß man immer wie auf einer Rutsche und musste dagegen arbeiten. Meine Entscheidung auf der Rücktour den Schlafwagen zu buchen stand fest. Kurz vor sechs Uhr am nächsten Tag waren wir dann dort. Nach einer kurzen Orientierungsphase ob es auch alle Räder und Gepäckstücke aus dem Zug geschafft hatten, ging es dann los mit der Fahrradtour.

Posted by Martin

Aug 13

Ich habe fast die gesamte Zeit über mit meinem Holux M-241 GPS-Logger die Strecke aufgezeichnet auf der wir durch die Slowakei geradelt sind. Manchmal ist auch Bahnstrecke oder Gondelstrecke dabei, es sei mir verziehen. Was man trotzdem ganz gut erkennen kann ist die Strecke die wir zurück gelegt haben und wie sie von der geplanten Strecke abweicht. 

geloggte Strecke: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ehgrdjeucwgnrjag

geplante Strecke: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=euczakxmqxbukojz

Der Unterschied im letzten Teilabschnitt kommt daher, das wir keine Lust hatten nach zwei Tagen Regenwetter am dritten Tag rund 100 km mit dem Rad zu fahren. Wir fuhren also mit der Bahn das Stück von Dedinky nach Kosice. Das war eine gute Entscheidung, da es dort richtig sonnig war und auch blieb. Auch waren wir gezwungen umzuplanen, da die Campingplatz bei Pohorelá-Pohorelská Maša schon seit ein paar Jahren geschlossen war. Man konnte trotzdem noch drauf campen wenn man sich Wasser von den Anwohnern besorgte wie wir es taten. Die hatten auch schon die Wiese gemäht um Heu drauf zu machen. Also verlasst euch lieber nicht zu sehr auf die aktuellen Campingkarten, einige Plätze gibt es schon lange nicht mehr.

Posted by Martin

Aug 12
Dank des Defekts meiner toughen Olympus und das durchhalten der Canon trotz Wasserbad hatte ich natürlich die Canon mit in den Urlaub genommen. Leider war die Batterie (CR1220), welche fürs halten des Datums verantwortlich ist, defekt. Alle meine Bilder haben so das Datum 1.1.1980. Ganz toll wenn die hinterher mit der Strecke des GPS-Loggers geotaggen will. Also wieder mal alles per Hand. Na wenigstens klappt das ganz gut wenn man die Strecke dank GPS-Logger gleich zur Hand hat. Hierbei will ich mal einen Link auf das wirklich sehr gut fürs Geotaggen von Fotos geeignete Freewareprogramm Geosetter setzen. Auch das Datum konnte ich so einigermaßen bei den ausgewählten 219 Fotos (von ~1440) rekonstruieren. Aber das war trotzdem eine Fummelarbeit, so was soll nicht wieder passieren. Also gleich mal fünf Batterien bestellt. Nur 1.90$ bei DealExtreme und auch noch ohne Versandkosten. Natürlich habe ich in dem Chinakramladen noch ein paar andere Kleinigkeiten mitbestellt u.a. eine Fahrradlampe. Eine Sendung von denen kam auch schon ohne Probleme bei mir an. Mal sehen wie lange es diesmal dauert.

Posted by Martin

Aug 11

Mein Urlaub in der Slowakei fand ein erfolgreiches Ende. Ich bin gut wieder zu Hause angekommen nach 23h Bahnfahrt von Kosice aus.
Zwei Wochen lang Rad fahren, zelten und ein anderes Land erkunden, das hat schon Spaß gemacht. Im Nachhinein empfinde ich den Urlaub auch als etwas zu kurz. Nunja...die Arbeit rief und ich hatte eh schon wegen der Hochzeit von Tobias und Petra Minusstunden aufgebaut.

Ich werden wohl in Abschnitten berichten was so los war. Auf jeden Fall gilt mein Dank schon mal Andreas und Magda die mich zwei Wochen lang mitgenommen haben. ;-)

Posted by Martin

Jul 22

Der Tobias und die Petra haben vergangenes Wochenende geheiratet. Ich war eingeladen und bin mit Schwatter kurzerhand von Köln nach Berlin geflogen. 80€ für Hin- und Rückflug, da kann man nicht meckern. Nach Köln gings mit dem Auto und von Berlin aus haben wir die Bahn genommen. Nicht weniger Zeitaufwendig als eine reine Bahnfahrt aber um mindestens 100€ günstiger. Gegenüber einer reinen Autofahrt ist es auch um 100€ günstiger gewesen und noch dazu entspannter.

Ich traf schon Mittwoche Abend in Köln ein, Schwatter gab eine kleine Grillparty auf seinem Balkönchen und ein paar Freunde kamen vorbei. Wir hatte unsere Spaß.

Donnerstag Mittag kamen wir dann schon in der Heimat an. Abends ging es zur Junggessellenabschiedsfeier von Tobias. Dieser war wohl eher nur auf einen gemütlichen Grillabend aus und hatte nun zehn Leute um sich herum. Der Abend verlief ganz lustig, bis auf die Tatsache das es ausschließlich Bier und Saure Kirsche zu trinken gab. Kein Wasser, kein Kaffee, keine Cola! Die Saue Kirsche gabs alle halbe Stunde auf Zuteilung, wehe dem der sein Becher nicht leer hatte. Irgendwann im Laufe der Nacht sind wir dann noch den Abschied von Petra besuchen gegangen. Daran ist meine Erinnerung mehr als löchrig ich habe aber wohl einen Sprung aus dem Badfenster (ebenerdig) hingelegt und statt der Brücke die Abkürzung durch den See genommen. Leider hatte ich sowohl die wasserdichte Olympus als auch die normale Canon Digicam dabei. Der Letzteren bekam das Bad nicht so gut.

Freitag war Ruhetag vor der Hochzeit. Die am Sonnabend statt fand. Um 15:30 gibgs in Fürstenberg mit Kaffee und Kuchen los. Um 12 hatte ich mich noch mit meiner Schwester zum Essen getroffen. Bald fliegt sie nach Mallorca in den Urlaub. Nach dem Kaffee gings zum Fototermin für alle Anwesenden in den Garten hinter der Gaststätte. Dann begann das lustige umtreiben wie es bei fast jeder Hochzeit statt findet. Das Buffet zum Abend reichte locker für die 70 anwesenden Leute. Alles in allem war es eine recht konventionelle Hochzeit und ich viel schon dadurch aus dem Konzept da ich keinen Anzug an hatte. Gelungen war sie trotzdem. Allein das Tanzbein wollte ich nicht so recht swingen, da der CD Einleger keinerlei Gefühl für die Musik hatte welche er da grad in den CD-Player schob. Um halb 6 wurde ich dann vom Taxi vor der Haustür meiner Eltern abgesetzt.

Am nächsten Tag gings dann nochmal Oma und Opa besuchen, auch einen Besuch bei Tobais und Petra zu Übergabe der Fotos vom Junggessellenabschied machte ich noch. Ich musste außerdem die Klamotten zurück bringen, welche ich mir nach dem Bad im Wasser geborgt hatte. Später trafen Schwatter und ich uns noch mit Oscar um die Fotos von Schwatter USA-Trip anzuschauen. Montag Mittag gings dann wieder zurück mit Bahn, Flugzeug und Auto.


Posted by Martin

Jun 16

Irgendwie ist es doch komisch, da schreibt man die letzten Einträge im Blog noch bis kurz vor Urlaubsbeginn und dann muss man erst einmal wieder zum bloggen zurückfinden. Dieses Verhalten beobachte ich jedenfalls bei mir immer. Nagut, meist habe ich ich im Urlaub ja auch nur unzureichenden Internetzugang (Modem) und meist bessere, wichtigere Sachen zu tun. (Freunde treffen, grillen etc.) Damit es dann überhaupt wieder ein paar Einträge gibt, muss ichmich schon regelrecht zwingen wieder was zu schreiben, dann läufts aber auch wieder. Komisch....

Ich war also eine Woche in der alten Heimt auf Urlaub bei meinen Eltern. Auf der Hinfahrt habe ich noch kurz bei Frank in Gifhorn vorbeigeschaut und ihm zwei IKEA-Komoden hingestellt. Ich habe keinen Platz mehr dafür wenn studieren gehe und Frank war grad eingezogen. Seine Wohnung gefällt mir, ist aber noch etwas leer. Schön ruhig gelegen, man kommt sich vor wie auf einem Dorf (der Eindruck zieht sich übrigens durch ganz Gifhorn). 

Freitag Abend kam ich dann doch irgendwann bei meinen Eltern an. Da es schon spät war passiert da außer einer Überschwenglichen Begrüßung und einem Abendessen nichts weiter. Angeblich habe ich aber zu sehr abgenommen und sehe krank aus. Dazu noch die etwas längeren wirr abstehenden Haare. Sie gewöhnten sich aber dran. Viele Leute haben mich übrigens kaum mehr wiedererkannt. Was ein halbes Jahr doch so alles ändert...

Sonnabend gings dann nach dem Essen mit der Familie zum Kaffee Oma Karla und Josefin mit Andreas und Annett. Dort reparierte ich dann auch gleich den Laptop meiner Schwester. Die Tastatur dafür trudelte schon am Donnerstag (Dienstag bestellt & bezahlt!) bei meiner Oma ein. Die Reparatur war auf jeden Fall erfolgreich, nur hätte ich mir sparen können das Unterteil abzuschrauben. Das ging zwar, nur wollte es trotzdem nicht abgehen. Egal, der Laptop hat keinen Schaden davongetragen. Unmittelbar ging es dann mit Grillfleisch und Grill im Gepäck an einen Waldsee nach Boitzenburg. Dort verfuhr ich mich in unbekannten Waldgelände und Liane (mein Punto) dürfte wieder mal zeigen, das sie auch mit leidlichen Waldwegen zurecht kam. Nach Ortskundiger Hilfe von Frank und Mulle fand ich dann auch zum Grillplatz. Dort gabs dann angeln, grillen, Lagerfeuer, Bierchen, Neuigkeiten und "volle Taschen". Ich blieb noch bis zum Frühstücksgrillen am nächsten Morgen.

Den Rest des Urlaub besuchte ich weitere Freunde und Verwandte. Die Zeit verging wie im Flug und ich verbrachte einen schönen Urlaub. Ein Bootstour mit Oskar und Um-Feuer-sitz-Abend bei Gigli durfte natürlich nicht fehlen. Auch der Daniel freute sich über meinen Besuch.

Leider musste mein Opa ins Krankenhaus da es um seine Gesundheit nicht so zum Besten steht.  Mittlerweile ist er wieder entlassen worden und es geht ihm etwas besser.


Posted by Martin

Apr 22

Die Osterradtour habe ich gut überstanden. War auch recht locker vom Tempo und von der täglichen Kilometerleistung. Das Wetter war bis auf den letzten morgen eigentlich immer sonnig und warm. Wir sind mit dem Zug von Frankfurt nach Koblenz und dann par Rad an der Mosel entlang. Weinberge über Weinberge und viele alte Burgen, Kirchen usw. kann man unterwegs sehen und es waren auch viele Leute unterwegs. Hier die Bilder: LINK

230 Kilometer in 4 Tagen, 3 mal im Zelt schlafen und dann von Trier über Koblenz und Mainz wieder nach Frankfurt zurück.

Man bekommt übrigens auf den Campingplätzen das Gefühl, das alle Welt sich einen Wohnwagen leisten kann um damit auf Tour zu gehen. Die Anzahl der Leute die ebenfalls im Zelt unterwegs hielt sich in Grenzen. Die Anzahl der Stellplätze für Zelte war lächerlich klein im Vergleich mit der Anzahl derer für Wohnwagen. Das Campen für 3 Leute mit 2 Zelten und 3 Fahrrädern kostete auf den ersten Zeltplatz 19,50€ auf den zweiten Platz nur 10€ und auf den dritten 23,50. Eine heiße Dusche ist das beste nach einer Tour doch die muss bezahlt werden. In diesem Fall 90 Cent für 5 Minuten auf dem ersten Platz, 50 Cent für 5 Minuten auf dem zwoten Platz und auf dem letzten Platz war das Duschen im Preis enthalten, dafür gab es ja den höheren Preis. Auf den ersten und dritten Campingplatz wurden wir nicht sonderlich freundlich behandelt, eher wie ein notwendiges Übel zum Geld verdienen. Der zweite Campingplatz war der kleinste und wurde von einer kleinen Imbisshütte aus geleitet. Erfrischend freundlicher Empfang und unkompliziert da kein Papierkram, bezahlt wurde auf Verhandlungsbasis. Die nette Frau Platzwartin meinte dazu nur: "Zahlt was ihr möchtet aber mehr als einen Euro." Wir wollten 15 Euro zahlen aber sie nahm nur 10 an. Der Platz war zwar klein aber super am Flussufer gelegen. Drei Meter vom Zelt entfernt hätte ich im Wasser der Mosel gestanden. Die Duschen und Toiletten waren auf allen drei Plätzen in Ordnung. Auf den letzten Platz konnte man nur 5 Minuten am Stück duschen und musste dann 4 Minuten warten. Warum auch immer die Camper dort derart schikaniert werden...keine Ahnung. Aber Andreas fand heraus, das man die Wartezeit am besten durch kurzes Öffnen der Tür umgeht. Auf den Plätzen habe wir so nichts unternommen: Ankommen, anmelden, Zelt aufbauen, duschen, zu Abend essen, schlafen, aufstehen, waschen, abmelden, weiter fahren. Überhaupt haben wir meist noch vor 10 abends an der Isomatte gehorcht und sind um 8 morgens aus den Daunen/Kunstfasern.

Die Fahrt mit dem Gepäck ging unkompliziert. Alles war gut gepackt, auf das nötigste reduziert und gleichmäßig verteilt. Meist fuhr Andreas oder ich vorne und Magda hinkte hinterher. Das war aber wohl auch schon so als Magda und Andreas in Tschechien unterwegs waren. Magda hatte sich auch darauf gefreut, das ich wohl nicht so schnell bin. Jedenfalls hatte Andreas das nach der letzten Radtour mit mir erzählt. Stimmt auch soweit, was aber ein neues Fahrrad nicht so alles ändert. :-D

Trotz der ganzen Weinberge und sehr vielen lokalen an denen wir vorbei kamen beschränkte sich der Alkoholkonsum bei mir auf 200ml Wein in einer Straußwirtschaft. Dort aßen wir am dritten Tag zu Mittag. Das war in Brauneberg. Sehr gute, leckere Gerichte die wir draußen im Hof umgeben von blühenden Bäumen verzehrten. Kann ich nur jedem weiterempfehlen. Eine Flasche ließ sich leider nicht mitnehmen, meine Barschaft war knapp und die Taschen ohnehin voll. Magda kaufte aber eine Flasche für ihre Familie.

In Kaimt muss es gewesen sein wo wir dann nochmal kurz einkaufen wollten. Leider lag das einzige Einkaufszentrum weit oben auf einem Berg. Zwo Straßen führten hinauf, eine kurze steile und eine längere weniger steile Straße. Wir nahmen natürlich die kurze Route 11% Steigung über drei Kilometer schreckt uns kein bisschen. Forderte mich aber uns alle sehr. So sehr, dass wir oben angekommen nicht mehr genau wussten was wir eigentlich genau kaufen wollten. Da wir aber alle Hunger hatten wurde sehr viel gekauft. Highlight war ein Topf mit Feige-irgendwas-Eis für alle.

Irgendwann kamen wir auch noch in Trier an und schauten uns im Schnelldurchlauf die zwei prominentesten Attraktionen an. Das Porta Nigra und den Dom. Es blieb sogar noch genügend Zeit für eine kleine Mahlzeit und ein Eis. Dann ging es mit dem Zug wieder Heim nach Frankfurt.

Hier noch ein Bild von allen drei Rädern am Ende der Tour:




Achja... Kaum wieder da, schon wieder weg: Diese Woche gehts schon wieder los. Bisher nur Andreas und ich aber mit einem größeren Ziel. 200 km in 2 Tagen. Von Frankfurt über Mainz nach St. Goar (Loreley). Dort wird dann eine Nacht gecampt, dann gehts bis Lahnstein (kurz vor Koblenz) und an der Lahn entlang nach Limburg. Vor dort fährt uns die Bahn nach Frankfurt. Zwei mal ca. 100 km, dürfte zu schaffen sein. Den Teil der Strecke von Mainz an die Loreley fahren wir mit ein paar mehr Leuten zusammen welche eine Tagestour unternehmen. Sollte also ganz entspannt zu bewältigen sein. :-)

Posted by Martin

Jan 13

Wenn man so ein eigenes Blog betriebt, wenn auch nur zum eigenen Vergnügen, hängt einem immer der Gedanke im Kopf das man mal wieder was schreiben müsste. Ich schreibe daher mal wieder was.

Weihnachten und Silvester habe ich gut überstanden. Viele Leute wiedergetroffen usw... blahkeksschluchtsjammerdieheul Das ist doch eh jedes Jahr das selbe und ich hab keine Lust mich darüber auszulassen.

Schön war, das der Frank mich in Frankfurt besuchen kam. Der hatte sich allerdings etwas verplant. Angemeldet war er für den 02.01. und der war für Frank aber schon am 01.01....das Übliche durcheinander beim Jahresübergang. Zeit hatte ich trotzdem.

Wir waren den ersten Abend schön Zombies!!! jagen. Was soll man schon doll mit dem Abend nach Silvester anfangen. Da ist man meist sowieso noch platt. Am Freitag waren wir dann gemeinsam mit Sandra und Martin unterwegs. Da der Frank keine typischen hessisch/frankfurterischen Spezialitäten kannte gings nach Sachsenhausen. In eine Apfelweinwirtschaft. Dort gabs Frankfurter Schnitzel mit grüner Sauce und einem Bembel Ebbelwoi. Das Essen war sehr gut und der Bembel machte lust auf mehr. So sind wir dann in der Klapper gelandet. Dort verbrachten wir den ganzen Abend. Und machten uns nach drei weiteren Bembeln auf den Heimweg.Und da lauerte er wieder, der Hunger. Zum Glück befand sich noch die beste Dönerbude Frankfurts auf dem Weg. Also dort mal schnell was bestellt. Auch Lecker. Der Heimweg führte über ein kurzen Besuch einer geschlossenen Veranstaltung, einer Baustelle, der S-Bahn und des Fußbusses Richtung meiner Wohnung. Tags darauf hingen wir dann an der Xbox und dem TV. Uns irgendwie aufaffen ging nicht wirklich. Am nächsten morgen war es wieder besser. Und es ging dann zu Sandra und Martin zum Brunch.

Posted by Martin

May 16
Leider! Oder doch lieber: Endlich! Ich sitze wieder auf Arbeit. Herrentag bis Pfingsten habe ich ausführlich in der Heimat gefeiert.  Pfingsten sogar an der Ostsee. (Wie eigentlich auch die vergangenden 7 Jahre.);-) Langsam gewöhne ichmich wieder daran einen schnelle Internetanschluss zu haben. Im Urlaub hats nur mal fürs Mailchecken via Handy gereicht.  Das ist echt kein T-Mobile Empfang auf dem Dorf und sonst auch nur 56K bzw. ISDN (wenn mans hätte) das Ende der Fahnenstange. :mitleid: Jetzt warten noch verschiedenen private Dinge, die es zu erledigen gilt:
  • meine Smilies wieder einbauen
  • Fotos vom Urlaub sichten und hochladen (über 1000 Stück)
  • meine Fotoorganisationstruktur überdenken
  • McFit kündigen
  • Backenzahn machen lassen
Mal sehen wie schnell ich das erledigen werde! rolleyes

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Mar 31
So. Jetzt erstmal die Bilder von der Geburtstagsfeier der Katrin aus Mainz.
2008 Geburtstag Katrin
Und dann noch die Bilder von der "Bin wieder da"-Party des Andreas.
2008 Party Andreas
Diesmal direkt bei Picasa verlinkt, da mein bisheriges Plugin "Shashin" leider anscheinend nicht mit der neuen Wordpress Version zurecht kommt. :confused: Edit: Wenn ich die Version 1.1 statt der aktuellen 2.0.3 einspiele, dann klappt es alles wieder. :rolleyes: Daher binde ich die Alben nochmal ein: [salbum=17,y,y,left] [salbum=16,y,y,left]

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Mar 30
Mein Urlaub ist um, ich bin wieder hier in Frankfurt. Sonnabend Vormittag noch mit der Familie gefrühstückt, dann mit dem weißen Blitz von Berlin nach Frankfurt gefahren. Hier angekommen, kurz eingekauft dann los zur Party der Katrin aus Mainz. Dort richtig gut gefeiert und sage und schreibe 100 Bilder :mitleid: geschossen. Heute morgen erwacht: Keine Kopfschmerzen! party Als aller erstes wieder Kubuntu installiert. Diesmal kommt mir kein Update drauf! :mad: Als ich gerade ans Mittag essen dachte ruft Andreas bei mir an. Er sei in 10 Minuten da, Radtour zum Stadtwald! :erm: :narf: Jetzt?! Ja, er war dann kurz darauf bei mir. Also los mit dem Fahrrad, gute 30 Km über Eschborn, Höchst, treppigen Unterführungen, Main, Sanddühnen, Tannenwälder wo keine einzige Tanne steht, Hölle, steile Berge, Frankfurt, Main, Griesheim und Nidda. Gemütliche Fahrzeit 3,5 Stunden. Dann Duschen, umziehen und einen Fußmarsch zur S-Bahnstation (Bus verpasst) in die Stadt. Treffen mit Claudi und gemeinsames Teilnehmen an einer 100 Minütigen Mainrundfahrt. Sonne, Sonnendeck, super Aussicht, herrlich. Danke Claudia! Schön wieder zu Hause zu sein. :]

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Jan 5
Die Fotos von Weihnachten und Sylvester sind nun einsehbar. War schön wieder zu Hause gewesen zu sein aber noch schöner wieder hier in FFM anzukommen. [salbum=8,y,y,left] [salbum=9,y,y,left] [salbum=10,y,y,left]

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Jan 3
Zum Glück heil und ohne große Verluste. Weihnachten zu Hause und Sylvester über in Köln. Das strengt schon an. :roll: Nicht die Weihnachtsfeier zu Hause, die mit Weihnachtsmann, Gedichte aufsagen und familiären zusammen sein das übliche Programm umfasste. Nein, es waren viel mehr die Tage in Köln. Vom 28. bis 01. kam ich dort bei Schwatter unter. Mistwetter in Kombination mit spätem Aufstehen (wegen des Mistwetters) führten nicht unbedingt zu einem erfüllten Tagesablauf. :sad: Aber ich dürfte Schwatters Freunde aus Köln Kennenlernen. Die waren nicht wirklich meine Wellenlänge. Aber jeder Mensch braucht andere Freunde. So wurde es auch mit dem Besuch einer Shishabar am 30. nicht besser. Na, es kam ja noch Sylvester. :cool:

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