Freitag war mein letzter Tag in der Firma. Ich habe für die drei Kollegen im Büro ein Mittagessen ausgegeben und dann meine Sachen gepackt als ich Feierabend hatte. Der Abschied fiel nicht schwer, da ich ja weiterhin einmal die Woche dort arbeiten werde. Ich habe natürlich vergessen eine Abwesenheitsnotiz im Outlook zu setzen. Na, es werden schon nicht so viele wichtige Mails kommen. Immerhin habe ich die letzten zwei Jahre u.a. damit zugebracht den Kunden zu erzählen an welche Mailadresse sie ihre Mails senden sollen. Mit Peter habe ich auch nochmal telefoniert. Der fragte mich dann ob ich nicht ein wenig Wehmut versprühe das jetzt alles aufzugeben. Mir ist natürlich mulmig zumute wenn ich an die ganzen Veränderungen in nächster zeit denke aber Wehmut versprühe ich nicht. Ich freue mich auf das Neue was da auf mich zukommen wird und die neue Herausforderung die es mit sich bringt. Heute werde ich übrigens mein neues Zimmer zusammen mit dem Vormieter malern. (Welche Farbe nehm ich nur?) Morgen will dieser dann ausziehen und Sonntag steht der Umzug bei mir auf dem Programm. Dann werde ich wohl erstmals so richtig realisieren das für mich ein neuer Abschnitt im Leben beginnt. Mal sehen wie ich mit den Bewohnern der WG klar komme.
Es ist schon erstaunlich wie oft wir schriftliche Aufträge von unseren Kunden bekommen in denen Wörter oder ganze Teilsätze fehlen. Nicht selten sind es die wichtigen Wörter die fehlen. Manchmal findet man das fehlende Teil selbst heraus, oft müssen wir den Kunden aber anrufen und fragen. Nachmittags gehen diese dann wiederum nicht ans Telefon weil sie die Aufträge kurz vor ihrem verschwinden in den Feierabend geschrieben haben. Wieder im Eifer des Gefechtes etwas übersehen. Mir würde mein Chef Beine machen wenn ich keine ordentlichen, richtigen und vollständigen Texte an die Kunden versende. Wir können uns nur beim Kunden beschweren welcher dann Besserung gelobt. Das müssen wir aber geschickt und mit zwinkerndem Auge tun, es ist ja schließlich immmer noch unser Kunde und wir verdienen unser Geld mit ihm.
...Internetseiten von Firmen wo man sich mit test//test einloggen kann und dann Zugriff auf alle Inhalte hat.
Habe heute eine Bitte zum Freischalten einer Internetseite von einem Kunden bekommen. Natürlich hab ich mir die Seite auch mal angeschaut, da ich den Verdacht hatte der Server wo hin sich der KD verbinden will wird über einen anderen Port bzw. IP angesprochen. Dabei habe ich auch das Loginformular testweise mit dem oben genannten Login konfrontiert. Es ließ mich dann auch brav beim zweiten Versuch einloggen. Da habe ich nicht schlecht gestaunt. Da wo mein Kunde hin wollte habe ich dann auch gefunden, aber weder der Port noch die IP musste ich ändern. War das selbe wie auf der restlichen Webseite.
Teile ich das nun dieser Firma mit oder lasse ich das? Ist ja schließlich nicht unser Kunde.
Ich glaube ich werde mal eine Mail an den Support von denen schreiben.
Heute hätte ich mir das Aufstehen und zur Arbeit gehen sparen können. Den ganzen Tag über funktionierte das Netzwerk nicht (bzw. nur im Haus) weil der Gateway angeblich die Hufen hoch gerissen hat. (Nichts Genaues, weiß man man nicht.) Arbeiten konnte von uns niemand, da die Server, mit dem sich unsere Anwendungen verbinden, natürlich aus dem ganzen Haus nicht erreichbar waren. Es war also angesagt mit den Kollegen zu tratschen, aus dem Fenster zu schauen (keine Sonne!), sich um den einzigen PC mit funktionierendem Internet zu scharen (Ein Test-PC, der schon mit dem surfen ausgelastet ist.) und zu beratschlagen was man den zu Mittag essen könnte (Broiler). Der Arbeitstag war gerettet, als ich dann nach Hause durfte.
Von dem Geld was heute gezahlt wurde ohne Produktivität zu erhalten, hätte man das Gateway locker 3-fach redundant auslegen können.
Dieses Jahr werde ich ab dem 1. September studieren gehen. Hier in Frankfurt an der Fachhochschule. Ingenieur-Informatik heißt der Studiengang. Meine Wohnung ist schon gekündigt und ein Antrag auf ein Wohnheimplatz schon gestellt. Fehlt noch Bafögantrag und viele andere Dinge. Was mach ich eigentlich mit den Möbeln in meiner Wohnung? Einlagern? Und wohin mit dem ganzen anderen Kram. Der Fernseher soll ja weg, die Xbox und die 5.1 Anlage aber sollen bleiben. So richtig losgehen wird das wohl erst in den letzten Wochen. Mein Arbeitsvertrag soll auch gewandelt werden um weiterhin in der Firma auf 400€ Basis arbeiten zu können. Da kommt nun auch noch die Aufteilung der Firma dazwischen. Mal sehen, was damit noch für Änderungen einzug halten. Von der Wiedereinführung der 38 Stunden Woche wissen wir ja schon. Niemand kann da was genaues sagen, ich werde abwarten müssen und erstmal mit den ganzen anderen Sachen die es noch zu erledigen gilt weitermachen. Aber während den Kollegen in der Firma schon etwas die Muffe geht bezüglich ihres Arbeitsplatzes kann ich das relativ entspannt sehen. Auch nicht schlecht.
Mein Chef war gerad hier. Wir bekommen ab 01.04.09 wieder die 38 Stunden Woche (bisher 34h). Na wenn das mal kein Aprilscherz ist.
Wie kann man sich nur Systemadministrator in der Signatur nennen und dann Passwörter in der gleichen Mail versenden? Noch dazu für einen PPTP Zugriff der von jedem benutzt werden kann und seine Sicherheit nur aus diesem Passwort bezieht. Das Passwort selbst...ach was solls...ist wahrscheinlich sowieso das Selbe welches er schon für den IPSec Zugang des User verwendet. Manchmal könnte man die Leute echt erwürgen für ihre Unfähigkeit. Das ist schon das zweite mal heute. Die erste super Aktion heute war eine Regel die einen externen Zugriff auf ein internes System hinter der Firewall ermöglichen sollte aber ohne NAT auf der Firewall eingerichtet worden war. Wer macht sowas und warum darf der unsere Firewalls konfigurieren???
Den zweiten Fall konnte ich korrigieren, bei dem ersten werde ich mich mal mit dem Kunden unterhalten müssen. Aber ich glaube ich weiß wo das endet. Der Kunde beharrt auf seiner Meinung und will es genauso eingerichtet haben. Viel Spass beim Sicherheislöcher reißen. *kopfgegenwand*
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